Leber - Fasten - Stress

Bei Fasten und Entschlackungskuren, aber auch bei anderen Diäten, die wir testen wollen, sind uns die schädlichen Nebenwirkungen meist nicht bewusst. Gerade Leberreinigungen sind, wenn sie nicht wirklich leberfreundlich sind ein großer Stress für ein anderes Organ. Die Nebennieren. Dazu müssen wir folgendes wissen. Wenn man eine der gerade modernen Extremdiäten macht und dann Kopfschmerzen oder einfach ein allgemeines Unwohlsein bekommt, dann wird das zumeist auf eine Heilreaktion zurückgeführt. Das stimmt, weil es zu einer natürlichen Entgiftung kommen kann, wenn wir zu schnell entschlacken. Wir haben dann dem Körper zu viel zugemutet, aber das ist noch nicht alles. Die Nebennieren schütten in so einer Stressreaktion die doppelte Menge Adrenalin aus,  das ist einfach zu viel Mehrarbeit. Jetzt kann aus Euphorie ein Tief entstehen und wenn man empfindliche Nerven hat,  wird das Adrenalin, welches zur Schadensbegrenzung dienen sollte, mit der Zeit das Zentralnervensystem angreifen. Daher sollten Entschlackungskuren ein ausgewogenes Maß haben. Radikalkuren braucht niemand, der Körper braucht danach Wochen, um sich wieder zu erholen. Schützen wir also unsere Nebennieren damit diese ihre Arbeit dann tun können, wenn sie wirklich benötigt werden.

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Zwischen Leber und Nebennieren gibt es eine weitere Zusammenarbeit, die leider viel zu oft aktiviert wird. Glukose in Form guter Kohlehydrate ist der Treibstoff, den unsere Organe benötigen. Die Bauchspeicheldrüse ist da ein zentraler Verteiler. Wenn nun nicht genügend Glukose produziert werden kann, weil man keine Zeit zum Essen hat oder meint eine extreme Fastenkur durchziehen zu müssen oder sich dazu entschließt nur einmal im Tag zu essen oder gar nur jeden zweiten Tag. Dann soll man wissen, dass die Glucose Speicher in der Leber schnell leer sind, unsere Organabläufe aber ohne Glucose nicht funktionieren. Was geschieht nun im Körper. Die Nebennieren produzieren Adrenalin, dieses wird in der Leber zu Glucose umgebaut, denn der Körper kann ohne  Glucose nicht leben. Dadurch entsteht aber ein Problem, die Abbauprodukte des Adrenalins bleiben als Schlacken in der Leber und belasten diese noch zusätzlich zu den alltäglichen Abfällen. Unser Körper benötigt Glucose zum Leben, zwei Datteln als Ersatz für eine Mahlzeit alle zwei Stunden können schon helfen. Die Datteln sind nur ein Beispiel für natürliche gute Glucose, ein Apfel hilft in so einer Situation sicher ebenso gut. Zwei Datteln kann man nur leichter einstecken.      

Mythos - Nachtschattengewächse sind krankmachend.
Die Ernährung ist die Basis unserer Gesundheit

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Dienstag, 04. August 2020

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